Nierensteinzertrümmerung
(Extrakorporale-Stoßwellen-Lithotrypsie)
Die Durchführung der ESWL ist ambulant ebenso möglich wie im stationären Rahmen.
Die ESWL beruht auf der Bündelung vom Schallwellen, welche am Schnittpunkt, d. h. nur an der Stelle ihrer größten Dichte, Energien freisetzen. Diese Energien führen an Grenzflächen von Körpern unterschiedlicher Dichte (hier: Stein-Körpergewebe) zur Lockerung der Steinstruktur (Desintegration). Der Abgang der Desintegrate über den Harntrakt erfolgt mit der Strömung des Urins. Dabei sind Beschwerden möglich. Bei der ambulanten Behandlung wird von unserer Praxis die ständige Erreichbarkeit für die folgenden 24 Stunden sichergestellt.
Der Patient wird bei der ESWL bei vollem Bewusstsein so gelagert, dass er bequem liegt und dass sich der Stein im Zentrum des Strahlenganges befindet. Dann erfolgt
die Verabreichung der Stoßwellen, wobei je nach Steinlokalisation bis zu 4000 Stoßwellen pro Sitzung abgegeben werden. Dies dauert ca. 40 Minuten, ohne Vor- und
Nachbereitungszeit. ![]()
Dr. med. Christoph
Essmeyer-Schoeneich
Doris Hahne
Johann Freye
Dr. med. Kathrin Goda
Dr. med.
Kai Lübbersmeyer
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Urologische Gemeinschaftspraxis im Fachärztezentrum
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