Prostatastanzbiopsie

 

Sollte der Verdacht auf eine bösartige Veränderung der Prostata, also auf ein Prostatakarzinom vorliegen (z. B. erhöhter PSA-Wert, ansteigender PSA-Wert oder tumorverdächtiger Tastbefund), erfolgt bei normaler Blutgerinnung und unter antibiotischem Schutz eine Gewebeprobenentnahme aus der Prostata (Prostatastanzbiopsie). Die Angst, dass durch eine Abtastung der Prostata oder durch eine Stanzbiopsie ein vorhandenes Krebsleiden ausgelöst werden könnte oder ein ruhender Krebs aktiviert werden könnte, ist nicht richtig und durch Studien widerlegt.

Die Prostatabiopsie erfolgt über den Enddarm sonographisch gesteuert und ist nach lokale Betäubung nahezu schmerzfrei. Als wesentliche Vorbereitung besteht lediglich die Notwendigkeit der Einnahme eines Antibiotikums, welche am Tage vor der Biopsie beginnt. Das Antibiotikum wird Ihnen von uns verschrieben oder mitgegeben.

Da der Prostatakrebs an mehreren Stellen in der Prostata gleichzeitig wachsen und auf viele kleinere Knoten verteilt sein kann, besteht die Möglichkeit, dass diese kleinen „Krebsnester“ mit der Nadel verfehlt werden. Es ist daher manchmal erforderlich, die Gewebeprobenentnahme nach einer Latenzzeit zu wiederholen.

 

 

Dr. med. Christoph

Essmeyer-Schoeneich

 

Doris Hahne

 

Dr. med. Kathrin Goda

 

Dr. med.

Kai Lübbersmeyer

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